Mein Wochenende am Autodromo Nazionale di Monza in Italien

Wieder einmal hat es mich an die Rennstrecke verschlagen. Und diesmal hatte ich sogar die Möglichkeit als Fotograf unterwegs zu sein. Unterwegs im Pressezentrum, wo nur wenige Tage vorher noch 1000ende Journalisten über die Formel 1 berichtet haben, hinauf zur Tribüne, auf der die Pokale verteilt werden und entlang der Wege zum Oval, was schon seit Jahren nicht mehr für den Rennsport genutzt wird.





Um zur Rennstrecke zu gelangen, fährt man durch den königlichen Park zu Monza. Das riesige Areal inmitten der italienischen Stadt umfasst 688 ha und ist damit größer als der Central Park in New York. Es gibt eine königliche Villa, viel Wald und Wiesengebiet zum Spazieren und natürlich die Rennstrecke.


Im Rahmen des vorletzten Rennwochenendes der Nascar Whelen Euro Series besuchte ich gemeinsam mit Jens von +racing14de die Rennstrecke.



Auch hier wieder waren wir unglaublich früh am Autodromo Nazionale die Monza. Das Wetter meinte es leider nicht ganz so gut mit uns, anstatt Sonne war der Himmel wolkenverhangen. Die Veranstaltung war kostenlos, dennoch waren nicht so viele an der Rennstrecke. Das Programm war mit div. kleineren privaten Rennen, Porsche Cups und den vier Rennen der Nascar Wheelen Euro Serie ziemlich eng getimed.



Ein Gang durch die Boxen, ein Blick auf die Pitlane und ein paar schnelle Fotos an der Boxenmauer, die Zeit verging wie im Flug. Im Rahmen der Nascar Wheelen Euro Series hatten wir dann auch die Möglichkeit, in der Startaufstellung ein paar nette Fotos zu schießen. Auch wenn das "Amerika-Programm" aus ein paar Cheerleadern und ein paar Footballspielern bestand, die da lustig ihre Runden drehten, war dennoch viel interessantes zu entdecken.



Die Rennen waren recht spannend, direkt vom Fahrerlager kann man in wenigen Minuten auch hinüberlaufen zu den Highspeedbereichen (Parabolica) mit über 300 km/h. Mit meinen bescheidenen Fotokenntnissen da ein Auto einzufangen - vergesst es. Aber den Rausch der Geschwindigkeit mitzuerleben, das hatte was für sich.


In Bezug auf das leibliche Wohl jedoch hat mich die Rennstrecke in Monza ein wenig enttäuscht. Es gab zwei italienische Stände, an denen es so eine Art Sandwich gab. Für 5 Euro das Stück. Und nicht mal wirklich lecker. Auch der Fanshop hinter dem Fahrerlager war eher enttäuschend, ich hätte da ein wenig mehr erwartet.



Am Sonntag machten wir uns in der Mittagspause dann auf die Suche nach einer Vergessenen Rennstrecke. Monza wurde eine Zeitlang auch im Oval gefahren, und die Steilkurve kann man noch heute besichtigen. Sie befinden sich zwar im Verfall, besitzen aber ein unglaubliches Banking, was mit Rennstrecken in Amerika gut mithalten kann. Einen Teil dieses Ovals kann man sich anschauen, wenn man zu den Tribünen "Prima Variante" (im Infield) geht.

Banking der Steilkurve in Monza

Wer sich das ganze außerhalb der Rennevents anschauen will, kann dies tun, die Rennstrecke ist auch außerhalb der Saison geöffnet. Öffnungszeiten und Preise (auch für das Selberfahren auf der Rennstrecke) könnt ihr der Internetseite vom Autodromo die Monza entnehmen.



Den Rennbericht vom Wochenende könnt ihr bei www.racing14.de nachlesen.

Wart ihr auch schon mal in Monza ??

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