Von meiner Mietfahrgelegenheit..

Ich war in Thüringen. Ist ja weiter nix besonders, aber in der Gegend, aus der ich stamme, fahren keine Züge und die Busse im Glücksfall 2 x am Tag. Manch einer würde sagen, das liegt am ADW, aber dann muss ich halt auch zugeben, das Familienbesuche bei mir nun leider auch am ADW stattfinden.

Ich fahr in solchen Fällen dann lieber Auto. Und wenn es geht, auch möglichst nicht allein. Ich "alte" Laberbacke finde es immer wieder toll, wenn ich Geschichten höre (und anderen meine Geschichte erzählen kann). Lebens- und Reisegeschichten interessieren mich dabei am ehesten. Was ist dann besser, als Gleichgesinnte in ein Auto zu stecken ?

Ich bin ein Mietfahrer (nein kein Schreibfehler, sondern eine Wortschöpfung).

Da ich kein eigenes Auto besitze, buche ich regelmäßig vor den Feiertagen und sonstigen Familienereignissen einen Mietwagen. Aufgrund des Preis-Leistungs-Verhältnisses geschieht dies oft über billiger-mietwagen.de. Über Ostern hieß mein Deal dann knapp 110 Euro incl. aller Versicherungen und ein schickes Auto von AVIS.

Mein Hyundai I30 war ein schickes silbernes Dieselfahrzeug und mir ehrlich gesagt im ersten Moment einen Tick zu groß. Naja..... Eigentlich ist das Parkhaus am Düsseldorfer Flughafen, in dem die Mietfahrzeuge stehen, einfach nur zu klein. Ich jedenfalls schlich mich das Rondell herunter zum Ausgang und verfuhr mich auf meinem Nachhauseweg prompt noch zwei mal.

Am kommenden Morgen wurde mein Mietauto dann zum Mitfahrauto. Über Mitfahrgelegenheit.de
habe ich mir eine nette Gruppe Beifahrer zusammengestellt. Und das nicht das erste mal. Zusammen haben wir dann am Donnerstag auf dem Hinweg nach Thüringen lustige Songs der 90er mitgeträllert, Mitfahrergeschichten ausgetauscht und Reiseerlebnisse erzählt.

Und schwuppsdiewupps war die Fahrt auch schon zu Ende. Am Ostermontag dann das gleiche zurück, diesmal zu viert mit einer richtig netten Gruppe, tollen Reise und Gott und die Welt-Geschichten und vielen lustigen Momenten bei perfekten Road-Trip-Wetter. Und eigentlich war mir meine Fahrt (trotz Staus und Stopps) doch zu kurz. Ich hätte noch stundenlang weiterfahren können. Und dabei hab ich dieses Wochenende knapp 1000 Kilometer gefahren. Und immer nur ich hinter dem Steuer...

Was bleibt zu sagen? Ich werde wohl ewig Mietfahrer bleiben. Nette Menschen kennenlernen, tolle Autos ausprobieren und dabei auch noch flexibel und ökonomisch unterwegs sein, da kann man ja nur ein gutes "Reisegewissen" haben.

Habt ihr das eine, oder das andere, oder beides schon mal ausprobiert ?

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