Review: Eat Pray Love

Eat Pray Love DVD
Eat Pray Love ist kein neuer Film. Im Jahre 2010 veröffentlicht, habe ich trotz der Thematik Reisen, Essen und Beten immer nur einzelne Sequenzen des Filmes erleben können. Sei es, weil mich ein Gespräch herausgebracht habe, der Flug dann inmitten des Filmes endete oder ich einfach keine Geduld für "in einem durch gucken" hatte. Gestern hab ich es nun endlich geschafft und den Film komplett durchgeschaut.

Um was geht es ? Nun grob gesagt um eine Autorin auf der Suche nach sich selbst. Liz (gespielt von Julia Roberts) wird zu Beginn des Filmes wie eine neurotische neunmalkluge Besserwisserin und beginnt auf ihren Reise eine ganz andere Seite an sich selbst kennenzulernen.




Die Story ist zugegebenermaßen recht flach, es entwickelt sich nicht wirklich eine Spannungskurve. Auch gibt es kaum Inspirationen, wie man denn die Reise "nachreisen" kann. Was jedoch bei dem Film beeindruckt sind die Bilder. Rom in seiner Schönheit (leider werden nur ein paar Highlights gezeigt), die Hektik von Indien (schade das diese Szenen nicht noch vertieft wurden) und Bali, was in diesem Film noch am meisten positiv in Erinnerung geblieben ist. Obwohl es wunderschöne Eindrücke gibt, ist das Gesamtkunstwerk "Eat Pray Love" hinter meinen Erwartungen zurückgeblieben. Einzig die Rolle des "Ketut" hat mich wirklich überrascht. Der alte balinesische Medizinmann war mir von Anfang an sympatisch.

Empfehlen kann ich den Film eigentlich nur an "Julia Robert"-Fans oder  an Liebhaber von Hollywoodschnulzen. Für alle andere gibt es sicherlich viel bessere Filme, um in die Ferne zu schweifen...


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