Nerja - das weisse Dorf zwischen den Bergen Andalusiens

Wieder einmal darf ich euch einen Gastbeitrag präsentieren. Rita Denzer von der ESCUELA DE IDIOMAS NERJA S.L hat uns ihren Blick auf einen kleinen touristischen Geheimtipp im Herzen Andalusiens gewährt. Bei den Bildern kommt bei mir tatsächlich ein bissl Sommerfeeling auf. Viel Spaß beim Lesen!


Nerja - das weisse Dorf zwischen den Bergen AndalusiensIm Süden Andalusiens liegt zwischen der wunderschönen Berg- und Hügellandschaft des Sierra de Almijara und den unendlichen Weiten des Mittelmeeres, die Gemeinde Nerja. Blühende Gärten, verschwiegene Höhlen und zahlreiche verwinkelte Gässchen sind die Zeugen alter Kulturen des „weißen Dorfes“ an der Costa del Sol.
Die kleine Gemeinde umfasst eine Bevölkerung von ungefähr 20.000 Einwohnern. Eine idyllische Abwechslung zum Großstadtleben des 50 Kilometer östlich gelegenen Malaga. Zahlreiche Künstler haben Nerja als ihre Sommerresidenz auserkoren, wodurch es zahlreiche Möglichkeiten gibt um in traditionellen Geschäften Kunstgegenstände aus der Gegend zu erwerben.
Nach einem ausgedehnten Einkaufsbummel kann man sich in einem der zahlreichen Cafés entspannen und kleine Leckereien aus der Umgebung probieren. Um die typische Küche des Landes zu erleben, sollte man aber unbedingt auch an einer der Tapas-Touren teilnehmen. Ein einzigartiges Erlebnis, bei dem man zusammen mit den einheimischen Bewohnern, beste Unterhaltung, hervorragenden Wein und die herrlichen Gerichte der Region genießen kann. Neben der Versorgung des leiblichen Wohls gibt es natürlich in und rund um Nerja zahlreiche Dinge zu erleben und entdecken.

Reise in die Vergangenheit
In den 50er Jahren entdeckten spielende Kinder riesige Tropfsteinhöhlen im nahegelegenem Dorf Marco. Riesige Stalaktiten und Stalagmiten schaffen zusammen mit Licht- und Klanganimationen eine außergewöhnliche Atmosphäre. Mittlerweile finden jährlich verschiedene Tanz- und Musikfestivals in den Höhlen statt, die Besucher aus der ganzen Welt anlocken. Neben den besonderen Gesteinsformationen hat man in der Höhle auch Knochen, Schmuck und Werkzeuge alter Kulturen entdeckt. Die ältesten Fundstücke werden auf ungefähr 30.000 Jahre geschätzt.
Einen wundervollen Panoramablick auf das Meer und die nahegelegenen Gebirge hat man vom „Balkon Europas“, einem Aussichtskerker von einer ehemaligen Burg aus dem 9. Jahrhundert. Weitere antike Sehenswürdigkeiten sind die Kirche El Salvador, die am Ende des 17. Jahrhunderts erbaut wurde und die Kapelle Nuestra Señora de las Angustias.

Aktivurlaub von Kopf bis Fuß
Abgesehen von der Idylle hat Nerja auch zahlreiche Aktivitäten zu bieten. Die Gegend rund um die Gemeinde ist durch zahlreiche Pfade gekennzeichnet, die zum Wandern und Klettern in einer wild-romantischen Landschaft einladen. Wem das noch nicht genug ist, findet von traumhaften Strandausritten mit andalusischen Pferden bis hin zu Wassersportarten in jeglicher Form sicherlich die passende Freizeitaktivität.

Wer etwas mehr Zeit hat, kann nebenbei noch seine Spanischkenntnisse aufbessern. Nerja beherbergt mehrere spanische Sprachschulen, die durch ihre ausgezeichnete Qualität bekannt sind. Durch das ganzjährig milde Klima wird der Unterricht oftmals im Freien abgehalten. Motivierte und qualifizierte Lehrkräfte begleiten einen nicht nur während der Unterrichtsstunden, sondern auch bei verschiedenen Veranstaltungen an den Nachmittagen. Beim Flamencotanzen oder spanischen Kochkurs kann man seine neu erlernten Kenntnisse nämlich gleich auf ganz praktische Art und Weise anwenden. Dies gilt auch für die zahlreichen Ausflüge in die nahegelegenen Städte wie Malaga oder Grenada.
Wer dann letztendlich genug gesehen, erlebt und getan hat, kann an einem der wunderschönen Sandstrände Burriana, Calahonda, Carabeillo, Carabeo, El Chucho, El Playazo oder Torrecila die letzten Sonnenstrahlen genießen und die Seele baumeln lassen.

Quelle Bilder und Text: Rita Denzer von der ESCUELA DE IDIOMAS NERJA S.L

Beliebte Posts