Filmreview: TED

Selten hat mich eine Vorschau auf einen Film so neugierig gemacht, wie die Kinovorschau von TED. Dennoch habe ich es nicht wirklich geschafft, ins Kino zu gehen, weshalb ich sehnlichlichst auf das Erscheinen der DVD von Ted gewartet habe. Am 06.12.12 war es dann endlich soweit und nachdem ich in vielen Geschäften vergeblich nach diesem Film gesucht habe, bin ich gestern endlich fündig geworden. Gestern abend dann war es endlich soweit. TED lief im heimischen Minikino und gerne will ich euch davon berichten.

Kommen wir kurz zur Geschichte. Ein kleiner achtjähriger Junge wünscht sich nichts sehnlicher als einen Freund. Als John (der kleine Junge) dann zu Weihnachten einen Plüschbären geschenkt bekommt, und sich vor dem Einschlafen wünscht, das dieser Bär ein echter Freund werden könnte, geht dieser Wunsch in Erfüllung. Doch wie es nun mal so ist, auch echte Freunde werden älter und so sieht man kurz darauf beide rund 30 Jahre später wieder. Natürlich längst nicht mehr so unschuldig wie mit 8, dennoch nur wenig gealtert. Als John sich dann für seine Freundin und gegen Ted entscheiden soll, geht das Chaos erst los..

Das der Film erst am 16+ erlaubt ist, kann ich an einigen Stellen gut verstehen. Zwar ist der Bär allerliebst anzusehen, was jedoch teilweise aus seinem Mund herauskommt, ist oftmals nicht wirklich jugendfrei. Wer jedoch auf bösen und an einigen Stellen auch fäkalen Humor steht, der sollte sich den Film mal anschauen. Für die Männer gibt es die derben Sprüche, für uns Frauen eine wirklich romantische Liebesgeschichte, die man jedoch eher auf den zweiten Blick sieht. Zwar zieht sich der Film an einigen Stellen zu sehr, aber insgesamt find ich die Vorstellung von Mark Wahlberg, Mila Kunis und "TED" Seth Macfarlane schon ganz gut gelungen. Ein Film der mich zum lachen und zum weinen gebracht hat, und durchaus sehenswert ist, wenn man keine allzu hohen Ansprüche an Filme stellt.

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