Die Grüne Fee - Absinth und seine Geschichte



Kennt ihr schon die "Grüne Fee" ? Dabei handelt es sich nicht in etwa um einen Trickfilm oder etwas für Kinder, sondern um den Spitznahmen für ein Getränk, welches in den letzten Jahrhunderten viel aufregendes erlebt hat. Auf der Suche nach einem besonderen Geschenk für meinen Opa bin ich in der vergangenen Woche auf "Absinth" gestoßen. Ich finde das Thema sehr interessant und hoffe, auch ein paar von euch zu diesem Thema begeistern zu können...


Wie kommt denn eigentlich das Getränk zu seinem Namen "Die Grüne Fee"? Ein Absinth wird aus Fenchel, Anis, Wermut und je nach Rezept auch noch aus einigen anderen Kräutern erstellt. Das daraus entstandene Getränk hat einen grünlichen Schimmer, der dann für den bekannten Namen sorgte.


Sieht man die Geschichte des beliebten Aperitif einmal an, so stellt man fest, das Absinth nicht nur Fans hatte und lange Zeit im Verruf stand, Gesundheitsschädigend und gefährlich zu sein. Zeitweise war das Getränk sogar verboten. Dabei gilt wie bei allen Spirituosen einfach nur die Regel "Immer in Maßen". Im 19ten Jahrhundert wurde der  doch sehr hochprozentige Anis-Likör häufig illegal und unter zweifelhaften Bedingungen erstellt. Der Konsum des damals recht billigen alkoholischen Getränkes war zu vergleichen mit so manchem Mischgetränken in der heutigen Zeit. Skrupellose Geldmacher haben damals nicht nur viele Menschen in ihr Unglück gestürzt, sondern auch den Ruf eines Getränkes kaputt gemacht.   


Absinth ist ein Getränk mit viel Geschichte und vielen Mythen. Der Alkoholgehalt liegt zwischen 45 - 80 Promille. Auch ist in Zusammenhang mit dem Getränk häufig von Thujon die Rede, dem Wirkstoff der Wermutpflanze. Dieser Bestandteil ist in vielen Kräutern zu finden, ist in seiner überdosierten Wirkung jedoch nicht zu unterschätzen.


Deshalb hat die Europäischen Union der Thujongehalt in alkoholischen Getränken begrenzt. Heutzutage muss sich niemand beim Genuss eines Absinth Gedanken darüber machen, aufgrund dieses Stoffes irgendwelche Halluzinationen zu erleiden. Ein Genuss sollte dennoch  bewusst geschehen und der erste Kontakt mit dem Getränk nur nach ausreichender Information über das Getränk erfolgen. 


Kommen wir zum Genuss von Absinth. Sehr bekannt ist ja das Verbrennen von in Alkohol getränkten Zucker, welches in Tschechien häufig zelebriert wird, aber den Geschmack kaputt macht und von wirklichen Kennern nicht empfohlen wird...


Ich bin zugegebenermaßen kein Experte, aber wozu gibt es das Internet :D


Um ein Kenner zu werden, braucht man mehrere Sachen. Zum einen sollte man sich unbedingt hochwertigen Absinth besorgen. Bei www.absinthes.com gibt es 359 verschiedene Sorten und natürlich auch die passenden Absinth - Löffel und Gläser. Den Shop gibt es so noch nicht sehr lange in Deutschland, aber schon ist das Sortiment sehr umfangreich. Auch zu all der Fragen rund um das Thema Absinth wird hier Rede und Antwort gestanden. 


Als Geschenk hab ich mir eines der tollen Sets ausgesucht. Das Absinth-Set "Entdecker" kann ideal für einen interessanten Einstieg in das Thema Absinth genutzt werden  Inhalt sind 50 ml Absinthe la Clandestine, 50 ml Absinthe Mansinthe und 50 ml Absinth François Guy sowie ein Löffel "Feuille Simple". Wenn ihr zu wirklichen Experten werden wollt, so könnt ihr natürlich auch zu renommierten Absinthe-Events in der Schweiz oder in Frankreich. 


Ich für meinen Punkt bin froh, ein tolles und einmaliges Geschenk gefunden zu haben, und hoffe, die "Grüne Fee" wird auch gut ankommen...


Bei solch hochprozentigen Alkoholika gilt natürlich: 
Keine Abgabe an Minderjährige und Don´t Drink and Drive  

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