Rezension: TOD IM EICHSFELD von Astrid Seehaus

Ich bin andere Wege gegangen und habe mich in Sachen Literatur auch einmal an eine fremde Genre gewagt. Mit dem Buch "Tod im Eichsfeld" von Astrid Seehaus habe ich mich an einen Krimi gewagt. Der Krimi spielt im Eichfeld, was unweit des Ortes liegt, an dem ich Aufgewachsen bin. Die Eichsfelder haben schon immer eine besondere Rolle in Thüringen gespielt (vor allem was kirchliche Feiertage angeht) und durch mein Studium und ein paar Bekannte aus der Region kenne ich mich dort auch recht gut aus...


Kommen wir aber zum Buch. Der Roman handelt von einem Kommisar, der von Erfurt ins Eichsfeld versetzt wird, dies seiner Tochter zuliebe, die einen Ortswechsel dringend nötig hat. Im Roman geht es nicht nur um den Kriminalfall an sich, sondern auch um die Verwicklungen und Bekanntschaften, in denen sich der Kommissar befindet. Im Eichsfeld kennt jeder jeden und man hält zusammen, was nicht nur das "ankommen" für ihn schwerer macht, sondern auch die Lösung des Falles. Am Ende spitzt sich die Sache ziemlich zu und nimmt eine überraschendes Ende.


Das Buch ist sehr gut geschrieben und hat auch mich gefesselt. Eine flüssige Schreibweise, angenehme Schriftgröße und gut charakterisierte Figuren, die mit ihren Schicksalen sooft an die eigenen Probleme erinnern bewirken, das mann 204 Seiten ratz-fatz durchlesen hat... 


 Sterne verdient sich das Buch deshalb bei mir...


Kein Wunder, das das Buch aus dem SUTTON BELLETRISTIK Verlag den Thüringer Krimipreis im Jahre 2012 gewonnen hat. Ein echt empfehlenswertes Buch, um auch mal Genre-Fremd zu lesen. Mehr Infos findet ihr auf der Infoseite Sutton-Verlag - Tod im Eichsfeld und mehr Rezensionen auf Blogg dein Buch


Das Buch ist unter ISBN 978-3-86680-992-5 für 12 Euro im Buchhandel zu erwerben. 304 Seiten mit echtem eichsfelder Charme...

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