Filmreview.... Offroad

Ab heute läuft in den deutschen Kinos "OFFROAD" an, und ich habe gestern in einer "Vorpremiere" schon mal geschaut, was der Film denn so kann. Ich mag ja Deutsche Filme und schraubte, nachdem ich "RUBBELDIEKATZ" ja nicht so dolle fand, nicht so wirklich hoch. 


Kommen wir kurz zum Inhalt des Filmes:
Frustierte Mitzwanziger (Meike, gespielt von Nora Tschirner) aus Geilenkirchen ersteigert auf einer Zollauktion ein Auto - Entdeckt im Kofferraum Drogen im Wert von über 2 Millionen Euro, will das ihrem Freund (der Anwalt ist) erzählen und erwischt ihn dabei wie er sie betrügt. Sie nimmt das Auto und fährt erst nach Düsseldorf, wo die ersten Erfahrungen als Dealer so mächtig in die Hose gehen. Dabei trifft sie den Türken Selim (gespielt von Elyas M´Barek), den sie dann nach einer spontanen Eingebung nach Berlin mitnimmt (obwohl sie ja eigentlich ganz woanders hin wollte). Derweil werden die beiden verfolgt...  In Berlin erleben die beiden noch allerhand Abenteuer und es endet alles bei einer Waschmaschine...  Was dazwischen passiert, solltet ihr euch lieber mal selbst anschauen...


Mein Resumé: Nun ja, der Film zog sich ähnlich wie Rubbeldiekatz ziemlich in die Länge und schade fand ich auch, das der Trailer schon fast den halben Film oder zumindest die schlagkräftigsten Szenen verraten hat. Gut gemacht fand ich die Einblicke in die verschiedenen Welten, ob Schützenfest in Geilenkirchen, Partyszene in Düsseldorf oder Hostel-Besuche in Berlin, alles passte sehr gut zusammen. Wer Keinohrhasen und Zweiohrkücken gemocht hat, findet sicherlich auch diesen Film gut. Mit Elyas M´Barek bekommt der Film auch noch einen türkischen Flair und dank der restlichen Protagonisten gab es ein paar richtig lustige Szenen. 


Der Film wirkt, als würde es eine Fortsetzung geben, ich bin mal gespannt. Insgesamt ein netter Film, aber auch nicht mehr... 

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