Handyrechnung ade....

Wir schreiben das Jahr 2000..... Das Internet ist noch in den Anfängen und unsere Fernseher hatten noch ein ausladendes Rückteil. Die Welt wurde gerade durch die erste massentaugliche Generation Handys überschwemmt. Sehr viele hatten diese bunten knuffigen Mobiltelefone (dessen Name mir jetzt nicht mehr einfallen will),  ich habe mich jedoch lange Zeit gegen diesen Trend der Zeit gewehrt. Immer erreichbar, das war damals nix für mich. Damals kostetet die Minute noch knapp 39 Pfennig und auch SMSes waren nicht wirklich günstig. Schloss man einen 2 Jahres-Mobilfunk-Vertrag ab, so gab es die Handys umsonst dazu, doch Prepaidhandys waren um die Jahrtausendwende doch noch ziemlich teuer. Doch irgendwann ließ ich mich dann auch überzeugen und kaufte mir ein Prepaidhandy (für knapp 80 Mark). Ein Motorola, welches mir gleich am zweiten Tag das Leben rettete. Seitdem bin ich nirgends mehr ohne Handy unterwegs und habe schon so fast jede Marke ausprobiert, die der Markt hergibt. 


Mit den Smartphone-Geräten habe ich mich bis zu diesem Sommer auch ein wenig schwer getan, bei einem Schnäppchen-Anbieter habe ich dann jedoch das ACER LIQUID E gefunden, welches mit 120 Euro ein gutes Schnäppchen war. Damit ich aber auch hier nicht sofort in eine Kostenfalle tappe, habe ich mich erst einmal mit einer Prepaidkarte und dem Gerät ausprobiert. 


Waren früher Prepaidkarten für Vieltelefonierer noch die teurere Variante, so hat sich das Bild heute gewandelt. Mit Kosten von ca. 9 Ct. pro Telefoneinheit und einfach zubuchbaren Flatrates für Telefonie und Internet hat sich die Prepaidkarte zur echten alternative zum Vertrag gewandelt. Ich selbst telefoniere seit nunmehr 4 Jahren mit Tchibo (O2) und einer "Prepaid-Karte"  und bin an sich sehr zufrieden. Handys kosten heute ohne Vertrag auch nicht mehr so viel, so das eine Bindung an Verträge an sich auch nicht mehr nötig ist. 


Ein weiterer Vorteil einer Prepaidkarte ist das Kostenlimit. Ist der aufgeladene Betrag aufgebraucht, dann kann man auch nicht mehr weitertelefonieren. Beiträge von weit über 150 Euro (viele Vertrag-ler tappen schnell in so Fallen) sind so vermeidbar. 


Wem übrigens die Prepaid-Karte der Direktanbieter (D1, D2, EPLUS, O2) zu teuer ist, der kann neben den "Originalen" zahlreiche andere Anbieter kostengünstiger und mit gleichwertigen Optionen nutzen. Co-Anbieter wie MC-SIM nutzen z.b. das sehr gut ausgebaute D2 Netz von Vodafone. Eine Liste der Anbieter incl. Bewertungen der Anbieter und den passenden Preisvergleich könnt ihr auf www.prepaid-discounter.de finden. Nimmt man z.b. die Prepaid Tarife von D2, so gibt es allein in den Telefonkosten Unterschiede von bis zu 7 Ct pro Telefoneinheit. Auch bei SMS gibt es himmelweite Unterschiede zwischen 8 Ct. bis zu 19 Ct. . Hier lohnt sich ein Vergleich. Die Seite von Prepaid-Discounter ist recht übersichtlich aufgebaut und bietet euch neben den Prepaid-Tarifen auch noch eine Kostenübersicht in Bezug auf Surfsticks und auf Flatrates. 


Womit telefoniert ihr und seit ihr mit eurem Anbieter zufrieden ?

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