Filmreview: Wasser für die Elefanten

(c) Fox.de
Seit letzte Woche läuft ja "Wasser für die Elefanten" im Kino und ich war im Rahmen einer Cinelady - Vorstellung (gratis Maxi + Sekt + tolles Kino) schon am Mittwoch vor Kinostart in einem Preview.

Eigentlich bin ich ja nicht so ein Pattinson - Fan, was aber auch daran liegen kann, das ich den Biss-Filmen absolut nichts abgewinnen kann. Dafür mag ich Reese Witherspoon umso mehr. Im Film jedoch überraschte mich Robert Pattinson, der den polnischen Zuwanderer perfekt verkörperte und (obwohl ich kein polnisch kann) auch die "andere" Sprache souverän rüberbrachte.

Doch nun zum Film. Ursprünglich dachte ich bei dem Film "Wasser für die Elefanten" an Afrika. Auch die Vorschau hat nicht auf den ersten Blick erkennen lasssen, das es sich bei dem Film um ein Zirkus-Drama handelt.

Der Film fängt mit einem älteren Herren vor einem Zirkus der heutigen Zeit an und macht dann eine Zeitreise in die Vergangenheit. So hat der Hauptprotagonist Jacob schon am Anfang des Filmes einige schwere Schicksalsschläge hinzunehmen. Und landet dann durch Zufall irgendwie mittellos auf einem Zirkuszug.

Dort beeindruckt er sowohl Zirkuschef Alexander (Christoph Waltz) als auch dessen junge Frau Marlena (Reese Witherspoon) mit seinen Kenntnissen rund um die Tiermedizin. Als er die Hauptattraktion töten muss, wird schnell Ersatz gesucht. Eine Elefanten-Dame namens Rosi soll Abhilfe schaffen. Doch Rosi hat ihren eigenen Kopf (und versteht dazu auch nur Polnisch).  Für Alexander ist sie jedoch die letzte Chance, den Zirkus vor dem Untergang zu retten. Der Zirkuschef ist sehr exzentrisch und es beschwört sich ein Drama herauf, als er herausfindet, das zwischen seiner Frau und dem "Zirkus-Tierarzt" mehr als nur Freundschaft entwickelt....

Nun, wie gesagt, vom Hauptdarsteller war ich sehr beeindruckt und auch die Geschichte gefiel mir sehr gut. Dramatische Augenblicke halten sich mit Romantischen Momenten die Waage und der Film wird trotz 2 Stunden Laufzeit nicht langweilig. 

Was mich ein wenig nervte ist die Sprache von Christoph Waltz. Als Schauspieler ist er ja top, aber ich fühlte mich während des ganzen Filmes an Inglorious Bastards erinnert. 

Auch wurde im Film das Thema Tierquälerei angestoßen, so wurde aufgezeigt, was Zirkus-Tiere Anfang des 20ten Jahrhunderts so alles erleiden mussten. Gerade mit Elefantendame Rosi hatte man des häufigeren Mitleid...

Nun, wenn ihr Romantik liebt, solltet ihr diesen Film unbedingt schauen !!!

Bilder, Trailer und mehr findet ihr auf wasser-fuer-die-elefanten.de

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