Lake Ontario... nicht weit vom Bett entfernt

Heute hieß es Abschied nehmen von Niagara. Nach einer guten und erholsamen Nacht, einem Frühstück neben Indern in Hausschuhen (überhaupt sind hier im Moment seehr viele Inder unterwegs) ging es weiter nach Oswego.  Diesen Ort haben wir uns ausgesucht, weil er zum einen einen idealen Zwischenstopp zwischen NiagraFalls und Lake Placid bietet, zum anderen aber durch seinen Hafen am Lake Ontario auch ein wenig Meer-Feeling bietet.



Von Buffalo aus waren wir knapp 1 1/2 Stunden auf der Interstate unterwegs, bis wir dann auf kleine süße Landstrassen fuhren, teilweise kam man sich unterwegs vor wie in einer Filmkulisse zu "Unsere kleine Farm". Wobei die Orte schon eher ungemütliche Namen haben. HANIBAL zum Beispiel. Aber das sah dann doch ganz nett aus.

Oswego ist eine typische Amerikanische Stadt, auch wenn es hier Bürgersteige gibt und auch einige nette Cafes. Wir haben hier nur "genächtigt", ich kann mir aber gut vorstellen, das es hier mehr gibt als ein paar Hotels, Banken und Stores. Unser Hotel (Best Western) lag direkt am Fluss und wenn ich zum Balkon (alle Zimmer gehen zum Fluss) heraus gehe, sehe ich rechter Hand den Lake Ontario.

Bzw. sieht es eher so aus, als wäre das dort das Meer. Ich habe die Vermutung angestellt, das der See so groß wie die Ostsee ist, aber vielleicht kann das ja mal jemand nachforschen :D.

Essen war nett, und hier gibts auch ein tolles Cafe (Coffee Connection) mit selbstgemachten Kuchen und guten Kaffee direkt an der Hafenmüdung

Morgen gehts nach Lake Placid. Von hier aus sind das rund fünf Stunden Fahrt, ein Stück entlang des Lake Ontario durch Felderlandschafen und Wälder...

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