
Mittwoch, 15. Mai 2013
Montag, 13. Mai 2013
Ein Tag am Circuit Spa Francorchamps in Belgien
Es ist kurz nach acht morgens. Über den Ardennen hebt sich der Nebel und der Tag verspricht viel Sonne. Wir sitzen am Ausgang von La Source auf einer der alten Tribünen. Vögel zwitschern, Bäume rauschen sanft im Wind, bis plötzlich die Ruhe von laut aufheulenden Motoren gestört wird.
ENDLICH WIEDER MOTORSPORT !!
Viel zu lange (seit letzten September) war ich nicht mehr an der Rennstrecke und mein Live-Jahr beginnt prompt an einer der reizvollsten Strecken in Europa. Sicherlich nicht für Fußgänger, denn um diese Rennstrecke zu umrunden (ich wagte das Abenteuer vor ein paar Jahren), muss man echt Wandergene intus haben. Für Rennfahrer jedoch sind La Source, Eau Rouge, Les Combes und Blanchimont ein Hochgenuss, und genauso viel Spaß macht hier auch das zuschauen....
Unser Rennsamstag galt dem WEC 6 Stunden von Spa Francorchamp - Rennen, welches im Rahmen der FIA WEC (Langstrecken) Weltmeisterschaft ausgetragen wird, wozu unter anderem auch die 24 Stunden von Le Mans zählen. Hier gibt es mehrere Arten von Fahrzeugen, die ich euch gerne in einem meiner kommenden Beiträge einmal näher erläutern werde.
In Spa Francorchamp wird es vor allem auf den Tribünen durch den Widerhall des alten Fahrerlagers unglaublich laut. Wer sich also zu einem Renn-Event an diese Rennstrecke begibt, sollte sich vorher mit Ohrenstöpseln oder sonstigen Ohrenschützern behelfen. Gerade über eine lange Renndistanz ist der Krach sonst eine Gefahr für die Ohren.
Bei Events wie dem WEC gilt das Prinzip "First Come-First Serve", feste Sitzplätze gibt es nicht. Für den Start empfiehlt sich die neue Tribüne gegenüber dem neuen Fahrerlager, die einen tollen Blick auf Start und Ziel bietet. Während des 6 Stunden-Rennens kann man gut und gerne die Strecke umrunden. Eine sehr schöne Strecke durch die Wälder der Ardennen, das immerwährende Geräusch der Fahrzeuge auf der Rennstrecke neben einen und krasse Höhenunterschiede lassen dies zu einem Ereignis werden. Nur in die Wälder sollte man nicht schauen - Ich habe es bei keinem einzigen Event erlebt, das nicht wild-gepinkelt wurde. Da es rund um die Rennstrecke an WCs mangelt, sollte man darauf vorbereitet sein und nicht allzu viel Alkohol oder Kaffee zu sich nehmen.
Für alle "Lauffaulen" empfiehlt es sich, im Bereich um La Source und Eau Rouge zu bleiben. Ist man nicht gerade zur Formel 1 vor Ort, kann man bei den meisten Rennen auch in den Innenbereich zum Fahrerlager. Je nach Event kann man hier dann Essen, alte und neue Automodelle bestaunen, Fahrer kennenlernen, Teammitgliedern bei der Arbeit zuschauen oder sich, sofern erreichbar, das alte Fahrerlager und die Häuschen dort drumherum anzuschauen. Ein netter Platz zum Verweilen ist auch die PIT Brasserie, die sich über dem Fahrerlager befindet. Die Preise sind recht knackig (ein kleiner Kaffee kostet 2,50, ein Croissant ebenfalls), aber für einen kurzen Zwischenstopp kann man sich das schon mal leisten. Getränke und Essen darf man (zumindest in Maßen und bei den meisten Veranstaltungen) mitnehmen, was sicherlich die Kostengünstigere Variante ist.
Preislich liegen die meisten Veranstaltungen bei 20-30 Euro, die Formel 1 schlägt natürlich mehr zu Buche. Vom Rheinland aus ist Spa in knapp 1 1/2 Stunden zu erreichen und auch die umliegenden Ortschafften haben mit ihren belgisch-französisch anmutenden Reiz einiges zu bieten. Das Parken übrigens schlägt mit 5-10 Euro zu Buche und auch hier gilt, wer eher da ist, parkt besser.
Kommen wir zurück zum Event. Ein Pitwalk mit anschließender Autogrammstunden sollte man sich bei solch internationalen Events nicht entgehen lassen. Nicht selten tauchen hier alte Legenden, bekannte Fahrergesichter und mehr auf, im Fall der 6 Stunden von Spa Francorchamp waren das z.b. Nick Heidfeld, Bruno Senna oder Tom Kristensen (einigen sicherlich aus der DTM bekannt).
Was so ein Rennen angeht, finde ich gerade Safety Car Phasen spannend, weil dadurch in ein vormals auseinandergezogenes Feld wieder Spannung hinein kommt. Gewonnen hat... leider... der Audi als Favorit und ich glaube auch, das für das Jubiläumsrennen in Le Mans die Audi-Fahrzeuge wieder eine ganz wichtige und Favoritenrolle einnehmen.
Wart ihr auch schon mal an der Rennstrecke ?
Kann ich mal deine Kreditkarte haben ??
In Zeiten von Bargeldlosen Bezahlen kommt es doch recht häufig vor, das ich gefragt werde... "Hey, kannst du das bitte Buchen ? Ich habe doch keine Kreditkarte..."
Und sicher. Gerade online machen Karten wie Visa, Mastercard, American Express und Co. schon viel aus. Bei einigen Fluganbietern kann man ohne das Kärtchen mit den vielen Zahlen gar nicht mehr buchen. So muss ich häufiger als "Kreditkartengeber" herhalten, als mir lieb ist. Womit ich generell ja kein Problem habe. Dennoch ist mir schon vor Jahren die Frage in den Sinn gekommen, warum es denn hier in Deutschland nicht möglich sein kann, sogenannte Prepaid-Kreditkarten zu etablieren. In Amerika gibt es die sogar im Supermarkt zu kaufen...
Ich suchte Kredit-Karten, die man verschenken kann. An all diejenigen, die aufgrund ihres Alters, ihrer finanziellen Situation, ihrer Einstellung gegenüber Visa und Co. einfach keine "feste" Kreditkarte haben können. Die aber dennoch gerne online einen Flug buchen, ein Hotel reservieren, viel Unterwegs sind oder im Ausland etwas bestellen wollen.
Ein nettes Konzept, was sich tatsächlich in diese Richtung orientiert hat, ist die "WIRECARD" , die auf Mastercard® basiert und schon einige Jahre auf dem deutschen Markt als Onlinekreditkarte bekannt ist. Seit einiger Zeit gibt es vom gleichen Anbieter auch eine Offline-Prepaid-Kreditkarte. Ein Anbieter namens Bonayou hat um dieses Projekt nun genau das aufgebaut, was ich immer gesucht habe. Eine Kreditkarte als Geschenkgutschein.
Das ganze funktioniert recht einfach. Die Prepaid-Kreditkarte wird mit einem festen beliebigen Betrag aufgeladen, die ihr alleine oder sogar als Gruppe aufladen könnt. Wenn ihr als Gruppe "schenkt" beteiligt sich Bonayou ab 5 Personen mit einem kleinen Beitrag am Geschenk. Das ganze läuft über Facebook oder App, was gerade für ältere "Schenker" nicht unbedingt die beste Lösung ist. Vielleicht könnte man hier auch eine Emaileinladung verschicken.
Hat man nun also eine Summe zusammen, kann man dazu eine passende Geschenkbox, ein nettes Foto, ein paar lustige Gimmicks (vom Tee, Brausepulver bis hin zum Snickers) und eine nette Grußkarte zusammenstellen. Die Bestellung ist recht einfach und kann via Überweisung, Paypal oder Kreditkarte bezahlt werden. Die Box ist klein und handlich, meine "Testbox" anlässlich meines Geburtstages kam pünktlich und mit allen gewünschten Produkten. Sogar mein ausgedrucktes Instagramfoto wirkte echt gut getroffen und rundete das ganze Geschenk ab.
Zwei Hinweise jedoch sollte man dem Beschenkten schon geben. Zum einen ist der Gutschein nur 12 Monate haltbar, dannach werden Gebühren fällig. Kann man ihn bis dahin nicht einlösen, ist er auch in Bargeld auszahlbar (gebührenpflichtig). Auch wichtig ist, das die Karte vor dem ersten Einsatz online aktiviert werden muss, sonst kann es passieren, das man bezahlen will und nix funktioniert. Der Aktivierungscode wird per Email verschickt.
Der Betrag ist nach dem einmaligen Aufladen auch nicht mehr erweiterbar. Ist das Guthaben alle, ist die Karte wertlos und kann entsorgt werden.
So ein Gutschein eignet sich für vieles. Sowohl bei fast allen Online-Versandhäusern, Unterwegs auf Reisen, in Restaurant oder bei vielen Verkehrsbetrieben, im Inland wie im Ausland, das Produkt ist an vielen Orten einlösbar. Ob als Geschenkgutschein für Backbacker und Au Pairs, ob als Gemeinschafts-Geburtstags-Geschenk für den Arbeitskollegen oder für sich selbst, ich find es ist auf jeden Fall ne sinnvolle Erfindung.
Was meint ihr ??
Was meint ihr ??
Disclaimer: Die Bonayou-Karte wurde mir zur Verfügung gestellt. Meinung bleibt die eigene.
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